26 | 05 | 2018
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Bergen-Belsen 2018

Geschichte vor Ort erlebbar machen

  • bergen

„Wenn man vor Ort echte Dokumente und auch die Massengräber auf dem Gelände sieht, kann man sich viel besser in die Geschehnisse von damals hineinversetzen, als wenn man nur immer davon in Büchern liest“, resümiert eine Schülerin der 9e den Ausflug in die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Alle neunten und alle zehnten Klassen der Realschule besuchten heute bzw. in der letzten Woche die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers.

Neben einem Vortrag und einem Rundgang auf dem Gelände des Lagers, dessen Gebäude nach Kriegsende von britischen Soldaten komplett niedergebrannt wurden, beeindruckten vor allem die Bild- und Videodokumente der Gräueltaten der Nationalsozialisten sowie die Videointerviews überlebender Zeitzeugen in der ausführlichen Ausstellung die Schülerinnen und Schüler der RSV.

Organisiert wurde die Erkundung, die künftig alle zwei Jahre durchgeführt werden soll, von der Fachleitung Geschichte.

In Viehwaggons wurden Gefangene teilweise aus Südeuropa nach Bergen-Belsen geschafft. Die Enge eines solchen Transportes, bei dem manchmal sogar über 120 Gefangene in einem Anhänger eingesperrt waren, wurde deutlich, als die rund 100 Schülerinnen und Schüler der vier 10. Klassen gleichzeitig im Waggon standen.